Warum hat Linux eigentlich einen Pinguin als Maskottchen?

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum gerade ein Pinguin mit dem Namen Tux das Symbol für Linux ist.

Die einfache Antwort lautet: weil der Pinguin in zweifacher Hinsicht im Leben von Linus Torvalds eine kleine Rolle gespielt hatte.

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Da war zum einen eine Linux Benutzer Gruppe aus England, die im Namen von Linus einen echten Pinguin gekauft haben wollte. Nachdem Linus den weiten Weg nach England unternommen hatte, um seinen Pinguin zu besuchen, da stellte sich heraus, dass es sich “nur” um die Übernahme einer Patenschaft für einen Pinguin handelte.

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Da war zum anderen dieser Pinguin in einem Zoo in Australien, der Linus bei einem Streichelversuch in die Hand biss.

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“Schuld” waren jedoch die Weggefährten der Linux-Entwicklung, die die Meinung vertraten, Linux brauche ein Symbol, ein Logo oder noch besser ein Maskottchen.

Nun kam Tove, die Frau von Linus, ins Spiel.

Sie schlug aufgrund der Pinguin-Erlebnisse und der daraus resultierenden Begeisterung von Linus für Pinguine vor, einen Pinguin als Logo zu nehmen. Linus fand die Idee, nach anfänglicher Skepsis, schließlich gut.

Linus gab seine Entscheidung im Internet bekannt und forderte alle auf, ihm Bilder von Pinguinen zu schicken. Linus wollte natürlich einen ganz besonderen Pinguin haben. Er wählte die Version von Larry Ewing, einem Grafiker, der am Institute for Scientific Computing an der A&M University in Texas arbeitete, aus.

Der Pinguin sollte unverwechselbar sein, was er mit Tux, so sein Name, auch geschafft hat. Denn während Pinguine im realen Leben einen schwarzen Schnabel und schwarze Füße haben, hatte Tux einen orangen Schnabel und orangefarbene Füße.

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Originalkommentar aus dem Buch Just for Fun von Linus Torvalds:

»als hätte sich Daisy Duck auf einer Antarktis-Kreuzfahrt vergessen und einen wilden One-Night-Stand mit einem einheimischen Federvieh gehabt«.

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